KINO TIPP

›Lachsfischen im Jemen‹

 

Der schüchterne britische Fischerei-Experte Jones erhält eines Tages den irrwitzigen Auftrag, Lachse in den staubtrockenen Wadis des Jemen anzusiedeln, koste es, was es wolle. Doch nicht nur der abgedrehte Scheich ist scharf auf die Fische, auch die gewiefte PR-Managerin der britischen Regierung macht Druck auf Jones. Sie will damit das Image ihrer erfolglosen Nahostpolitik aufbessern. Dann sind da noch die britischen Angler, die ungern auf 10.000 schottische Lachse verzichten wollen. Auch der Scheich hat nicht nur Angelfreunde in seinem Land. Umgeben von delikaten Ambitionen diverser Frauen in seiner Umgebung schafft es Jones, die Fische in der Wüste zum Schwimmen zu bringen und sich eine neue Liebe zu angeln. »Chocolat«-Regisseur Hallström hat den Bestseller von Paul Torday mit intelligentem britischen Witz und politischen Seitenhieben als romantisches Wohlfühlmärchen verfilmt. (dr)

 

Regie: Lasse Hallström
Darsteller: Ewan McGregor, Emily Blunt, Kristin Scott Thomas

Start: 17. Mai

›Kill me please‹

 

Dr. Krugers Privatklinik bietet Reichen ein gediegenes Sterben im Schnelldurchgang. Als ein Serienkiller das planvolle Abtreten der Sterbewütigen durcheinanderbringt, ist richtig was los in dem morbiden, aber quietschfidelen Waldidyll, das gerade von der Steuerfahndung inspiziert wird. Pfiffig-witzige Komödie mit brüllendem Spaß beim Trip ins Jenseits. (dr)

 

Regie: Olias Barco
Darsteller: Aurélien Recoing, Benoît Poelvoorde, Muriel Bersy

Start: 17. Mai

DVD TIPP

Von Iren und Vorurteilen und Konflikten – passt irgendwie alles zusammen.

Nokan


Regie: Yojiro Takita

Spieldauer 131 min, Indigo


Kaum hat der junge Cellist Daigo seine Traumkarriere beim Tokioter Symphonie-Orchester gestartet, ist alles schon wieder zu Ende. Das Orchester wird aus Geldmangel aufgelöst. Da er dringend Arbeit braucht, nimmt der Musiker eine Stelle als Reiseleiter an – glaubt er jedenfalls. Als er realisiert, dass er bei einem Bestatter gelandet ist und Menschen auf ihrer letzte Reise begleiten soll, ist er zunächst geschockt. Doch schnell wird ihm klar, dass er seine Berufung gefunden hat, Daigo entwickelt sich zu einem Meister in der Kunst des Ausklangs. Um diesen schön melancholischen, bisweilen auch witzigen Film zu genießen, braucht man keine morbide Ader, nur etwas Offenheit gegenüber dem Tabuthema Tod. (reh)
 

Von Iren und Vorurteilen und Konflikten – passt irgendwie alles zusammen.

Abgefüllt


Regie: Stefanie Soechtig, Jason Lindsey

Spieldauer 75 min, Sunfilm Entertainment


Wie wird Wasser vom lebenserhaltenden Grundnahrungsmittel zum Wellnessartikel? Ganz einfach: man füllt es in Flaschen und vermarktet es nach allen Regeln der Kunst. Doch während in den USA und Europa das Wassertrinken immer schöner wird, haben weltweit 1 Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser – Tendenz steigend. Die schöne neue Wasserwelt bringt aber nicht nur den großen Getränkekonzernen Riesenprofite, sondern vermüllt dank gern gekaufter PET-Flaschen die Meere. Über den Fisch landen die winzigen Plastikteile dann in unseren Mägen. Sehr informative Doku – am besten zapft ihr euch dazu ein Gläschen Leitungswasser. Lecker und gesund! (reh)
 

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Digitaler Wahlhelfer zum LPVG NRW

Respekt Alter! – respektvoller Umgang und Jugendkultur / Magdeburg / 06. – 08.06.2012
»Die Jugend von heute ...« so fangen die Vorurteile älterer Menschen gegenüber der jungen Generation meistens an. Aber woran liegt das eigentlich? Wie sieht ›Respekt‹ aus? Das Arbeit und Leben-Seminar beleuchtet hierbei alle Facetten – und lässt euch kreativ werden, zum Beispiel bei der Frage, wie sich Jugendkultur und Straßenkunst mit Respekt vor öffentlichem Raum und privatem Eigentum vereinbaren lassen.
Anmeldung: ARBEIT UND LEBEN Sachsen-AnhaltYvonne Haker (haker@arbeitundleben.de)
Mehr Infos unter www.arbeitundleben.de/jugendbildung/was-wir-anbieten

 

Alles verändert sich, wenn du es veränderst / Naumburg / 18. – 22.06.2012
Das Motto dieses Seminars der ver.di-Jugend war schon in den 70ern in aller Munde, wenn es darum ging, gegen Ausbeutungsverhältnisse in der Lehre zu kämpfen. Darüber, wie es damals war, aber auch wie es heute um uns bestellt ist, informieren die Tage in der ver.di Jugendbildungszentrale. Beispiel: Welche Aktionsformen gab es damals und gibt es heute? 
Anmeldung: Mit dem Buchungscode NA0212061803 auf https://bildungsportal.verdi.de/jugendseminare gehen und bei der Seminaranmeldung eingeben. Alles weitere online.