ARCHIV 2012

April

Low-Res                                                             Hi-Res

 

 

 

Was willst Du?

›Der April weiß nicht was er will‹, heißt es. Vielen Menschen geht es da ähnlich.
Da ist einerseits der ewige Ruf nach mehr Verantwortung – gegenüber der Umwelt, gegenüber sozial Benachteiligten oder anderen Menschen in Schwierigkeiten. Andererseits rennt die Gesellschaft immer schneller und gedankenloser durch die Zeit, ohne Rücksicht auf Verluste – sei es gegenüber der Natur, gegenüber Hilfsbedürftigen oder einfach nur anders Lebenden.
Im April fällt der Blick auf eben solche Ungereimtheiten. In Düsseldorf, wie auch in vielen anderen Städten, beschreiten Menschen, die auf die schiefe Bahn gelangt sind oder eben einfach anders leben wollen, eigene Wege, um Geld zu verdienen. Betteln ist dabei nur eine Form. Eine andere ist der Verkauf von Straßenmagazinen. Ab Seite 8 haben wir beide Weg und deren Image näher unter die ›Lupe‹ genommen.
Einen richtig schönen Widerspruch findet man zurzeit in den Debatten zu den Tarifverhandlungen. Hier ist die Jugend mit dem Begriff ›Übernahme‹ involviert, die einen Schwerpunkt der diesjährigen Forderungen auf Arbeitnehmerseite bildet. Die Arbeitgeber halten nicht erst seit diesem Jahr das tolle Wort ›Fachkräftemangel‹ in den Wind. Gleich zwei interessante Aspekte dazu: auf Seite 21 ›debattiert‹ und Seite 30 ›rausgeschaut‹.
Der April in der ran liefert also genügend Beispiele, die anregen sollen, sich auch mal selbst kritisch zu hinterfragen und vielleicht auch bei sich ein Widersprüche festzustellen.

März

Low-Res                                                             Hi-Res

Aufgeweckt

Der Frühling kommt – endlich erblüht es wieder überall ... Moment: Wollen wir wirklich übers Wetter reden? Nein. Aber, dass etwas erblüht, wieder aufwacht, ist schon ein guter Einstieg. Und zwar für den weiteren Verlauf des Jahres. 2012 ist schon viel Gutes vollbracht worden, die Jugend ist richtig aufgeweckt – das soll auch so weitergehen.

Ein kurzer Blick nach hinten: Im Februar konnte der ›Geschichtsrevisionismus‹, also die Verdrehung historischer Fakten, in Dresden durch Nazis erneut und noch erfolgreicher als die Jahre zuvor verhindert werden. Die sächsische Landeshauptstadt zeigte sich gleich an zwei Tagen richtig aufgeweckt. Mehr dazu auf Seite 16 ›In Aktion‹.

Ein Frühlingserwachen 2012 erlebt Tilmann – ein selbst sehr aufgeweckter Mensch – auf dem Gut Schmerwitz leider nicht mehr. Er hat auf dem brandenburgischen ökologischen Landwirtschaftsbetrieb seine Ausbildung absolviert, ist danach aber weitergezogen. In der ›Lupe‹ ab Seite 8 durften wir ihm zuvor jedoch über die Schultern schauen.

Schließlich blickt der ›Service‹ ab Seite 22 auf ein weiteres Erwachen – allerdings ein böses. Versicherungen  können schlaflose Nächte bereiten. Entweder saugen sie einem das Geld aus dem Portemonnaie oder sie führen zu Verunsicherungen, ob man wirklich alles hat. Wir geben den Überblick.


Februar

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Ganz Einfach: Protest!

Der Februar steht im Zeichen des Protests – vor allem gegen Nazis. Am 13. Februar stellt sich das Bündnis ›Dresden nazifrei!‹ wieder den geplanten Aufmärschen entgegen. Das unterstützen wir! Schließlich sind viele Themen der ran jeden Monat selbst eine Form des Protests. So auch in dieser Ausgabe. 
Im Zusammenhang mit den Bemühungen, Mitte des Monats Dresden nazifrei zu halten, steht auch unser ›Service‹. Wir stellen euch ein Netzwerk vor, das genau für die Grundfesten eintritt, die durch Entwicklungen, wie jährlich in Dresden und vielen weiteren deutschen Städten gefährdet sind: Demokratie und Courage. Das gleichnamige Netzwerk bringt Menschen den Mut bei, für Demokratie zu stehen und diese zu verteidigen. Eine spannende Institution, vorgestellt ab Seite 22.

JANUAR

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Ende in Sicht?

Einfach von vorne anfangen, bei Null, das kann ja jeder. 2012 hat schon Wochen vor seinem Beginn viele Fragen und Schatten vorausgeschickt. Da wäre beispielsweise die Frage nach unserer Existenz, die medial gerne aufgegriffen wurde, um letztlich doch nicht beantwortet zu werden. ›Maya‹ sei dank, dass wir ja wenigstens noch knapp zwölf Monate vor uns haben. Das gilt übrigens auch für ran. 
Wie es weitergeht, ob es ein Ende findet, beschäftigt aber auch zahlreiche Menschen auf den Gebieten ›Klimawandel‹ oder ›Finanz-Irrsinn‹. Für beides finden sich in der aktuellen Ausgaben immerhin Ansätze aus der eigenen Lebenswelt – viel näher als man denkt und viel einfacher als vermutet.
In der ›Lupe‹ stellen wir Berufe vor, die sich im künftigen Leben im Klimawandel neu etablieren sollen. Sie hängen an neuen Techniken, die die Zukunft des Autolands Deutschland sichern sollen. Wann kommt der Durchbruch bei den Elektroautos? Was steckt alles dahinter? Zu lesen ab Seite 8.
Nach Bankenkrise hier und Euro-Chaos da wird auch 2012 von den Unsicherheiten begleitet, wie weit es noch in diesem System gehen kann und was wir noch alles verkraften sollen. Einen etwas anderen Ansatz – vielleicht in einer besseren Welt eine Lösung – hält unser ›Service‹ ab Seite 22 bereit. Für das Gemeinwohl, für alle, von jedem.
Einen schönen Start ins neue Jahr.

Viel Spaß beim Lesen!Euer ran-Redaktionsteam

 

Digitaler Wahlhelfer zum LPVG NRW

Respekt Alter! – respektvoller Umgang und Jugendkultur / Magdeburg / 06. – 08.06.2012
»Die Jugend von heute ...« so fangen die Vorurteile älterer Menschen gegenüber der jungen Generation meistens an. Aber woran liegt das eigentlich? Wie sieht ›Respekt‹ aus? Das Arbeit und Leben-Seminar beleuchtet hierbei alle Facetten – und lässt euch kreativ werden, zum Beispiel bei der Frage, wie sich Jugendkultur und Straßenkunst mit Respekt vor öffentlichem Raum und privatem Eigentum vereinbaren lassen.
Anmeldung: ARBEIT UND LEBEN Sachsen-AnhaltYvonne Haker (haker@arbeitundleben.de)
Mehr Infos unter www.arbeitundleben.de/jugendbildung/was-wir-anbieten

 

Alles verändert sich, wenn du es veränderst / Naumburg / 18. – 22.06.2012
Das Motto dieses Seminars der ver.di-Jugend war schon in den 70ern in aller Munde, wenn es darum ging, gegen Ausbeutungsverhältnisse in der Lehre zu kämpfen. Darüber, wie es damals war, aber auch wie es heute um uns bestellt ist, informieren die Tage in der ver.di Jugendbildungszentrale. Beispiel: Welche Aktionsformen gab es damals und gibt es heute? 
Anmeldung: Mit dem Buchungscode NA0212061803 auf https://bildungsportal.verdi.de/jugendseminare gehen und bei der Seminaranmeldung eingeben. Alles weitere online.