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01

Sep

2010

Weinende Männer?

Ein Verein namens MANNdat e.V. findet, dass Männer in unserer heutigen Gesellschaft durch eine übertriebene Frauenförderung benachteiligt werden. Ein kritisches Thema. In der Geschichte ist diese These schwer aufrechtzuhalten. Frauen haben lange für ihre Rechte gekämpft. Allerdings sehen gerade Jungs z.B. in der Schule oft Ungleichbehandlungen. Ein altes Menschheitsthema – der Kampf der Geschlechter. Diskutiert mit und teilt mit uns eure Erfahrungen.

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Kommentare: 1

  • #1

    Norman (Mittwoch, 01 September 2010 16:33)

    Ein gewagtes Thema. Es geht um eine geschlechtsgerechte Gesellschaft und nicht darum Teile der Gesellschaft zu Unterdrücken. Die Angst der Männer in diesem Verein scheint die zu sein, unterdrückt zu werden. Die Angst vor einem Matriarchat (Was allerdings NICHT gleichgesetzt werden kann mit FrauenHERRschaft)? Ohne Zweifel kann bei der Geschlechterförderung auch über das Ziel hinaus geschossen werden. Andererseits geht es darum Chancengleichheit zu schaffen. Und die wird manchmal eben dadurch erreicht, indem bestimmte Bereiche gefördert werden. Dass z.B. Jungen anders lernen als Mädchen, ist ein alter Hut. Hier ist das bei uns so festgefahrene und unflexible Bildungssystem gefordert offener und flexibler zu werden und auf die Bedürfnisse der Geschlechter auch schon im Kindesalter einzugehen. Dass es zu wenige Grundschulleherer und zu wenige Erzieher in den Kindergärten und Schulen gibt, mag vielleicht auch daran liegen, dass diese Berufsgruppen immer noch nicht gut genug bezahlt werden um Männer (die ja immer noch als die Ernährer der Familie gelten) zu locken. Außerdem kann es heute immer noch schnell passieren, dass Erzieher in Kitas und Kindergärten schneller als ihre Kolleginnen in den Verdacht geraten können, pädophil zu sein.
    Eine geschlechtsgerechte Gesellschaft sieht anders aus als die heutige, eine gleichberechtigte Gesellschaft wird es vielleicht nie geben.

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Digitaler Wahlhelfer zum LPVG NRW

Respekt Alter! – respektvoller Umgang und Jugendkultur / Magdeburg / 06. – 08.06.2012
»Die Jugend von heute ...« so fangen die Vorurteile älterer Menschen gegenüber der jungen Generation meistens an. Aber woran liegt das eigentlich? Wie sieht ›Respekt‹ aus? Das Arbeit und Leben-Seminar beleuchtet hierbei alle Facetten – und lässt euch kreativ werden, zum Beispiel bei der Frage, wie sich Jugendkultur und Straßenkunst mit Respekt vor öffentlichem Raum und privatem Eigentum vereinbaren lassen.
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Alles verändert sich, wenn du es veränderst / Naumburg / 18. – 22.06.2012
Das Motto dieses Seminars der ver.di-Jugend war schon in den 70ern in aller Munde, wenn es darum ging, gegen Ausbeutungsverhältnisse in der Lehre zu kämpfen. Darüber, wie es damals war, aber auch wie es heute um uns bestellt ist, informieren die Tage in der ver.di Jugendbildungszentrale. Beispiel: Welche Aktionsformen gab es damals und gibt es heute? 
Anmeldung: Mit dem Buchungscode NA0212061803 auf https://bildungsportal.verdi.de/jugendseminare gehen und bei der Seminaranmeldung eingeben. Alles weitere online.